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Bonded By Blood

 

 Bonded By Blood-Ltd.Deluxe

 

 Pleasures of the Flesh

 

 Fabulous Disaster

 

 Another Lesson in Violence

 

 Force of Habit

 

 Tempo of the Damned

 

 Shovel Headed Kill Machine

 

 The Atrocity Exhibition

 

 Let There Be Blood

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Exodust

ist eine der ersten Thrash-Metal-Bands aus der Bay Area in Kalifornien, USA.

 
 

 

Exodus wurde 1981 vom Schlagzeuger Tom Hunting und den Gitarristen Kirk Hammett und Gary Holt gegründet. Kurze Zeit später stießen der Sänger Paul Baloff und der Bassist Jeff Andrews zur Band. Anfangs spielte die Band noch melodischen Hard Rock. Da die Band keinen Plattenvertrag hatte, verzögerte sich die weitere Entwicklung der Band.

Ende 1982 verließ Andrews die Band. Hammett folgte kurze Zeit später und wechselte in Richtung Metallica. Beide wurden durch Rob McKillop bzw. Rick Hunolt ersetzt. Musikalisch feilte Exodus an einem neuen, aggressiveren Sound, der von britischen Bands wie Motörhead, Iron Maiden und Raven beeinflusst wurde. Exodus erspielte sich zu dieser Zeit eine große, fanatische Fangemeinde. Zeitgleich veröffentlichte die Band mehrere weitere Demos.

Bereits Anfang 1984 ist das erste Album komplett aufgenommen und reif für eine Veröffentlichung.

Dennoch liegt das Album fast ein Jahr auf Eis.

Im Frühjahr 1985 wurde „Bonded By Blood“ schließlich via Torrid Records veröffentlicht und avancierte zum zeitlosen Klassiker des Genres. Auf der folgenden Tournee mit Slayer und Venom erspielte sich Exodus den Ruf einer guten Liveband. Mit dem Vertrag bei Torrid ist die Band nicht zufrieden und wechselt zu Combat Records. Kurze Zeit später steigt Baloff wegen persönlicher und musikalischer Differenzen aus. Sein enormer Alkoholkonsum tut sein Übriges.

Im September 1986 stellte Exodus mit Steve „Zetro“ Souza ihren neuen Sänger vor, der zuvor bei der Band Legacy, die sich kurze Zeit später in Testament umbenennt, gesungen hat. Souza wurde anfangs von vielen Fans nicht akzeptiert und wurde auf Konzerten des Öfteren mit Bierflaschen beworfen.

Die Aufnahmen zum zweiten Album verzögern sich. Der Produzent Mark Whitaker wird gefeuert und einige Lieder müssen noch einmal neu aufgenommen werden. „Pleasures of the Flesh“ erscheint schließlich Ende 1987.

Anfang 1988 folgt eine Tournee mit Anthrax und M.O.D.. Im April des gleichen Jahres übernimmt das Major Label Capitol Records den Vertrag. Aus rechtlichen Gründen muss das dritte Studioalbum „Fabulous Disaster“ aus dem Jahre 1989 noch bei Combat veröffentlicht werden.Das Album enthält mit „The Toxic Waltz“ eines der bekanntesten Lieder der Band.

Nach der Tournee zum Album „Fabulous Disaster“ verlässt der Schlagzeuger Tom Hunting wegen eines Herzfehlers die Band. Sein Nachfolger wurde John Tempesta.

Zusammen nimmt die Band das vierte Album „Impact is Imminent“ auf, welches Anfang 1990 erscheint. Ein Jahr später verlässt McKillop die Band und wird durch Mike Butler ersetzt. Im selben Jahr erscheint das Best-of-Album „A Lesson in Violence“ sowie das Live-Album „Good Friendly Violent Fun“.

Eine für 1992 geplante Europatournee wurde abgesagt.

Im November 1992 erschien das fünfte Album „Force of Habit“. Musikalisch nahm die Band den Fuß vom Gaspedal und setzte mehr auf groovige Lieder.

1996 kam es zu einer kurzzeitigen Reunion mit Altsänger Paul Baloff. Bis auf den Bassisten Jack Gibson besteht die Band nun aus der Originalbesetzung des „Bonded By Blood“-Albums. Exodus spielte eine Tournee in Nordamerika und Europa, u.a. mit einem Auftritt beim Dynamo Open Air.

1997erschien mit „Another Lesson in Violence“ ein weiteres Livealbum via Century Media. Da das Album schlecht beworben und ein auf Video aufgenommenes Konzert nicht veröffentlicht wird, beendet die Band ihre Zusammenarbeit mit Century Media. Da die Band mit massiven Drogenproblemen zu kämpfen hatte, löste sich Exodus zum zweiten Mal auf.

Es folgte eine weitere Pause bis zum September 2001, als Exodus beim „Thrash of the Titans“-Benefizfestival zu Gunsten des an Krebs erkrankten Testament-Sängers Chuck Billy teilnahm. Nach dem Festival begann die Band, neue Lieder zu schreiben und spielte einzelne Konzerte in und um San Francisco. Die Bemühungen wurden jäh unterbrochen, als Paul Baloff am 2. Februar 2002 in einem Krankenhaus in Oakland an den Folgen eines Hirnschlags starb. Seine Mutter war im gleichen Alter dem gleichen Verhängnis erlegen. Baloff wurde eine Zeit lang künstlich am Leben gehalten. Da Baloff zu diesem Zeitpunkt keine Angehörigen hatte, musste die Band entscheiden, ob die lebenserhaltenden Maschinen abgeschaltet werden sollten oder nicht.

Anstatt aufzugeben holt Exodus Souza zurück in die Band und spielt einige „Tribute to Baloff“-Konzerte und spielte erstmals auf den Wacken Open Air.Schnell tauchten Gerüchte über ein neues Album auf.

Zusammen mit dem britischen Produzenten Andy Sneap nahmen Exodus das Comeback-Album „Tempo of the Damned“ auf, welches am 2. Februar 2004 bei Nuclear Blast veröffentlicht wurde. Das Album, auf dem u. a. ein Cover des AC/DC-Klassikers „Dirty Deeds Done Dirt Cheap“ zu finden ist, schlug wie eine Bombe ein und katapultierte die Band wieder an die Spitze der Thrash-Metal-Bewegung. Exodus spielte Headliner-Tourneen in Europa, während man in Nordamerika auch für eine weitaus jüngere Band wie Sum 41 eröffnete. Das anlässlich der Albumveröffentlichung gespielte Konzert in San Francisco wird ein Jahr später unter dem Namen „Live at the D.N.A.“ auf DVD veröffentlicht.

Im Jahre 2005 kam es erneut zu einem Umbruch. Kurz vor der Abreise zu Konzerten in Mexiko ließ Souza seine Kollegen im Stich. Daraufhin wurde Souza vor die Tür gesetzt. Kurzfristig springt der Exhumed-Sänger Matt Harvey für die restlichen Konzerte ein, der zuvor mit Hunting und Holt bei Wardance gespielt hat. Tom Hunting verließ aus gesundheitlichen Gründen, Rick Hunolt aus familiären Gründen sowie wegen Drogenproblemen die Band. Als Ersatz wurden Lee Altus (Heathen, ex-Die Krupps) und Paul Bostaph (früher bei Slayer, Testament und Forbidden) verpflichtet. Neuer Sänger wurde der bis dahin unbekannte Kanadier Rob Dukes.

Zusammen spielte man das Album „Shovel Headed Kill Machine“ ein, welches im Herbst 2005 veröffentlicht wurde.

Mitte 2007 kehrte Hunting wieder in die Band zurück.

Während der Studiozeit entstanden viele neue Lieder, so dass die Band sich entschloss, innerhalb von wenigen Monaten zwei neue Alben zu veröffentlichen. Am 26. Oktober ist das achte Album „The Atrocity Exhibition – Exhibit A“ erschienen.

Der zweite Teil "The Atrocity Exhibition - Exhibit B" wird voraussichtlich Mitte 2009 veröffentlicht.

 

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