Bereits mit 17 Jahren
unternimmt Doro Pesch ihre ersten musikalischen Gehversuche.
Eine Freundin Doros, deren Freund Drummer ist, bringt sie mit
dem Bassisten Frank Rittel zusammen, der bei einer Düsseldorfer
Kellerband namens Snakebite
spielt und sie 1980 dort als Sängerin einsteigen lässt.
Mit vollem Einsatz, tagsüber acht Stunden in ihrem Job und
abends fünf Stunden proben, bleibt Doro zwei Jahre lang, bis
sich Snakebite schließlich auflöst. Doro wechselt zur Band
Beast wo sie kurz darauf
Gitarrist Rudy Graf kennen lernt und mit ihm im Oktober 1982 die
eigene Band Warlock
ins Leben ruft. Es folgen einige erfolgreiche Jahre, u.a. mit
Tourneen im Vorprogramm von Dio und Megadeth
Ab 1986 kommt es jedoch immer wieder zu ernsthaften
Streitigkeiten innerhalb der Band mit regem Line-Up-Wechsel. Als
die Plattenfirma versucht, die blonde Frontfrau noch mehr als
zuvor in den Vordergrund zu stellen, lässt man das 1989er Album
FORCE MAJEURE unter Doro & Warlock erscheinen.
Dieser letzte Versuch einer Zusammenarbeit scheitert
letztendlich nicht nur daran, dass sich das Album etwas
schlechter verkauft, als die Vorgänger. Die Ansprüche sind
inzwischen sehr hoch und "schlechter" bedeutet in diesem Fall,
dass in Deutschland immerhin eine Gold-LP für über 250.000
verkaufte Exemplare herausspringt.
1990 ist dann endgültig Schluss mit Warlock und es gibt nur noch
eine Band namens Doro mit Doro Pesch als Chefin. Zu ihrem
Line-Up gehören inzwischen die Amerikaner Joe Taylor (Gitarre)
und Nick Douglas (Bass). In der Übergangsphase arbeitete sie
kurzfristig mit Gitarrist Michael Shawn, Keyboarder Jeff Bruno
und Drummer Tony Mae zusammen, die jedoch wieder ausschieden.
In den folgenden Jahren wird es Doro einerseits gelingen, eine
stabile Stamm-Truppe zu etablieren und andererseits unzählige
Musikerkollegen für Gastauftritte auf ihren Alben zu gewinnen.
Auch was das Songwirting betrifft, wird sie sich nicht scheuen
Freude und Trauer gleichermaßen in ihren Songs zu
berücksichtigen. Dabei finden der Tod ihres Vaters und des
Label-Chefs Andy Allendörfer ebenso Beachtung, wie die Erfolge
der Deutschen Boxerin Regina Halmich, für die sie zwei
Einmarsch-Hymnen schreibt.
Das von Gene Simmons Kiss
produzierte echte erste Solo-Album DORO kommt im Mai 1990 auf
den Markt und wird mit seinem metallastigen Charakter ebenso ein
großer Erfolg, wie die Vorgänger.
Ein Jahr später wird, ebenfalls von Gene produziert, das
langersehnte "Best of..."-Album RARE DIAMONDS veröffentlicht.
Mittlerweile ist Alternative ganz groß in Mode gekommen und auch
Doro wird in Versuchung geführt. Ein von Jack Ponti produziertes
Baton Rouge-Rip Off namens "Bad Blood" schafft es 1993 zwar noch
zu einem Single-Hit, aber auch nicht zu mehr.
Trotz des Abwärtstrends kann sich Doro 1994 über einen Erfolg
der besonderen Art erfreuen, als sie die Auszeichnung
"Erfolgreichste Sängerin national" erhält.
Doro reagiert entsprechend konsequent und arbeitet für das 95er
Album MACHINE II MACHINE mit Jürgen Engler (Die Krupps)
zusammen. Der Sound gibt sich entsprechend modern und
industriallastig, was jedoch von den Fans aus Doros Anfangstagen
kaum akzeptiert wird. Als Folge entwickelt sich das Album zu
einem gnadenlosen Flop. Das ist auch für den Label Phonogram zu
viel und er kündigt den Vertrag.
Glücklicherweise findet die Düsseldorferin mit WEA schnell einen
neuen Labelpartner und auch die Verbindung zu Jürgen Engler
bleibt bestehen. Als Die Krupps ihr neues Album PARADISE NOW
vorstellen, ist auf dem Track "Taste of Taboo" auch Doro zu
hören.
Das für 1997 geplante Nachfolge-Album LOVE ME IN BLACK nimmt
jedoch mehr Zeit in Anspruch als geplant und erscheint erst ein
Jahr später.
Auf dem Album CALLING THE WILD, das 2000 erscheint, können sich
die Fans auf die Ballade "Love me forever" freuen, die ihre
blonde Sängerin im Duett mit Lemmy Kilmister zum Besten gibt.
Nicht genug der großen Namen veredelt den Song "Now or never"
der Velvet Revolver Bandchef und ex Gitarrist Slash mit
einem Solo. Oder wie wäre es mit einem Billy Idol-Cover White Wedding"?
FIGHT erscheint 2002 und beinhaltet mit dem gleichnamigen
Titelsong "Fight", die Einmarsch-Hymne für Boxerin Regina
Halmich, mit der Doro seit längerem eine tiefe Freundschaft
verbindet. Diesmal besteitet Doro eine Europa-Tournee mit den
Jungs von Messiah's Kiss,
die dabei ihr Debüt-Album PRAYER FOR THE DYING präsentieren.
Als im Dezember 2003 Circle II Circle den Support für Doro,
Saxon und Dionysus
unterzeichnen, erklärt sich Doro bereit, für sie während der
Auftritte die Keyboards zu übernehmen.
Rund neun Monate nach ihrem groß gefeierten Bühnenjubiläum in
der Düsseldorfer Philipshalle erscheint 2004 CLASSIC DIAMONDS.
Es wird ein Mix aus Orchestervarianten von Klassikern wie "Für
immer" und "All we are" geboten, ebenso wie Balladen "Tausendmal
gelebt", "Love me in Black", "Rare Diamonds". Außerdem
bestreitet sie ein Duett mit einem Urgestein der Deutschen
Metalszene Udo Dirkschneider in der Judas Priest-Coverversion "Breaking
The Law". Neben vier neuen Songs ist eine weitere
Einmarsch-Hymne für Deutschlands Box-Weltmeisterin Regina
Halmich vertreten.
Erste Auftritte mit dem Classic Night Orchestra gehen im
Frühjahr 2004 über die Bühne. Zur Seite stehen Doro und ihrer
Band im April und Mai sowie zu den Aufnahmen des Albums rund
drei Dutzend Instrumentalisten eines renommierten deutschen
Konservatoriums.
Wer denkt, die Lady müsste mit den Jahren endlich auch
qualitativ Abstriche machen, der wird 2006 mit WARRIOR SOUL
eines Besseren belehrt. Der Opener "You're my Family" fegt die
vergangenen Jahre seit Warlock einfach beiseite. Aber Erfolg,
Freude und Trauer liegen oft eng beieinander. Mit dem Titel "In
Liebe und Freundschaft" nimmt sie gefühlvoll Abschied von ihrem
verstorbenen Vater und auch dem, bei einem Verkehrsunfall
verunglückten AFM-Firmenchef Andy Allendörfer, widmet sie die
gefühlvolle Ballade "Shine on.
Live bekommt Doro im Mai Unterstützung von den neu umbenannten
Shitheadz, die nun unter dem Namen Motorjesus ihr Glück versuchen und ihr zweites Album DEATHRIDER vorstellen.
2007 war Doro live u.a. am 07.07. auf dem Big7 MotoRock & Chill
Festival in Bern (Schweiz) zu sehen, wo nun an der Gitarre kein
Geringerer als Chris
Caffery
Doro zur Seite steht, der seit Juni fest zum Live-Line-Up
gehört. Bereits auf dem Album FIGHT hatte er Doro als
Gastmusiker ausgeholfen hatte.DORO
Pesch hat nie versucht, etwas zu spielen, was sie nicht
wirklich ist, und war stets aufrichtig gegenüber ihren treu
ergebenen Fans, was sie ganz klar zur Königin ihrer
Fangemeinde macht und was sie nicht unbegründet mit Stolz
erfüllt. Beachtlich an ihrer beispielloser Karriere ist vor
allem ihre unbändige Hingabe an ihren Beruf gepaart mit
ihrer grenzenlosen Power
Zitat :"Für mich gibt es nichts
anderes als meine Musik und die Fans!"
Am 1. Dezember
2008 erscheint die neue EP „The Seer“ der
Ex-Nightwish Frontfrau Tarja Turunen. DORO
ist darauf im Duett mit Tarja zu hören.
2008 - Neue Single "Herzblut
"erscheint
am 12. Dezember
Am 30 Januar 2009 ist das Neue Album von Doro "FEAR NO
EVIL" erschienen. JUNE 10, 2009 - DORO Singt Wacken Hymne
Großbritannien singt „God save the Queen“, die USA sind
stolz auf ihr „Star Spangled Banner“ und wir Deutschen
schmettern „Einigkeit und Recht und Freiheit“. Jede
große Nation besitzt ihre eigene Hymne – und jetzt
bekommt auch das Wacken Open Air (W:O:A) die
Kultveranstaltung aller Metal-Fans rund um den Globus
eine eigene Hymne.Vom 30. Juli bis 1. August wird im
beschaulichen Wacken das 20-jähriges Jubiläum des
Kultfestivals gefeiert und dann präsentieren die
Veranstalter den 80.000 Besuchern auch erstmals die
eigene Hymne mit dem Titel: „We are the Metalheads“.
Gesungen wird der neue Song von keiner Geringeren als
unserer Metal-Queen höchstselbst!! Idee, Text, Song und
Produktion der Hymne stammen von Olaf Stern (SternEntertainmentProductions)
aus Hameln. Er erklärt: „Der Text und die Melodie
transportieren 1:1 das Lebensgefühl und die
Lebenseinstellung der Metaler. Es geht hier um mehr als
nur Musik, es geht um eine Lebenseinstellung. Metal
steht wie Rock`n`Roll dafür, dass Leben pur und frei zu
empfinden. Es geht um echte Gefühle und wahre Werte."
Wacken-Boss Holger Hübner kündigt an: „Die
Welturaufführung der Hymne ist zu erleben am 30. Juli
beim W:O:A. DORO spielt den Song dann mit Skyline, der
alten Band meines Geschäftspartners Thomas Jensen, die
sich eigens für diesen Anlass noch einmal
zusammenfindet.“
Hübner und Stern sind sich einig: „DORO ist in vielerlei
Hinsicht die absolute Bestbesetzung für den Gesang. Sie
verkörpert als Mensch und Musiker das, was die Hymne
aussagt.“ Und: „Das Schöne an der Hymne mit Doro am
Mikro ist die doppelte Gänsehaut beim Hören, die der
Song und die fantastische Stimme erzeugen."
DORO ist natürlich total geehrt, die Hymne singen zu
dürfen. „Es ist ein toller Song. Ich hoffe, die Fans
fahren genauso darauf ab wie ich. Ich kann es kaum
erwarten, den Song beim Wacken Open Air erstmals live zu
spielen.“
Trost für alle, die keine Tickets mehr für das große
W:O:A (seit Silvester 2008 ausverkauft) ergattern
konnten: DORO tritt auch bei den neuen Wacken Rocks
Festivals in Aurich und Rieden/Kreuth auf. Und dort
spielt sie dann natürlich auch die neue Wacken-Hymne „We
are the Metalheads“.Quelle HP Doro
OCTOBER 05, 2009 - DORO Videos auf YouTube
Unter den folgenden Links könnt Ihr euch ein paar tolle
Videos von DOROs Show in New York ansehen:
Unholy Love -
http://www.youtube.com/watch?v=dI7QoZW-7aE
Burning The Witches -
http://www.youtube.com/watch?v=I3l3OB465jk
True As Steel -
http://www.youtube.com/watch?v=dVzzzi7CT-U
Vielen lieben Dank an Tony vom US Fanclub für
die Info.
|