Schon 1999 hatte Stian Tomt Thoresen die
Idee, eine Band zu gründen, die jenseits des Dark Metal von
Dimmu Borgir Musik machen sollte. Während er am
Dimmu-Borgir-Album Spiritual Black Dimensions arbeitete, spielte
er zusammen mit Stian André Arnesen von The Kovenant und Dimmu
Borgir zwei Lieder ein, die mehr in die Stoner-Rock-Richtung
gingen. Aus Zeitmangel wurde das Projekt auf Eis gelegt.
"Booze, Broads & Belzebub." Dieser
wunderschöne Kampfruf stammt aus den feuchten Kehlen der
norwegischen Chrome Division aus Oslo. Niemand anders als
Dimmu Borgir-Frontförster Shagrath und dessen ehemaliger Kollege
Lex Icon (inzwischen bei
The Kovenant unterwegs) rufen die Band im Sommer 2004 zusammen
mit dem Ashes To Ashes-Basser Björn Luna ins Leben. Allerdings
keift Shagrath dieses Mal nicht ins Micro, sondern schwingt die
Klampfe.
Außerdem bewegen sie sich stilistisch eher in einer Ecke mit
Motörhead, den frühen
Backyard Babies oder
Turbonegro und spielen dreckigsten
Rock'n'Roll. Da man für solch eine Band natürlich auch einen
Frontmann braucht, der über eine entsprechend versiffte Stimme
und Einstellung verfügt, kommt von vorne herein eigentlich nur
Eddie Guz von
The Carburetors in Frage.
Damit fehlt nur noch ne coole Sau an der Leadgitarre, die man in
Person von Ricky Black ausfindig macht. So rocken und rotzen die
Jungs im Proberaum vor sich hin, doch Lex Icon macht ein Jahr
nach der Gründung schon wieder den Abgang. Für ihn nimmt Minas
Tirith-Drummer Tony White auf dem Hocker Platz.
Mit ihm geht es2005 in die Panzer Studios,
dort entsteht "Doomsday Rock'n'Roll".
Nuclear Blast riecht recht schnell Lunte und nimmt die Band
unter Vertrag. Das Debütalbum erscheint Ende Juli, ihren ersten
gemeinsamen Gig bringen sie ein paar Tage zuvor hinter sich. Vor
allem das schlichte s/w-Coverartwork erinnert doch schwer an
Turbonegro.
Im Januar 2008 geht die Band erneut ins Studio, um die neue
Scheibe aufzunehmen.
Booze, Broads And Beelzebub" und erscheint
Mitte Juli einmal mehr über Nuclear Blast.