| Der Name Bloodgood ist der Nachname
des Bandgründers Michael Bloodgood. Der Name geht zurück auf
seine Vorfahren, die aus Holland stammten und später nach
Amerika auswanderten. Der Name soll zugleich Sinnbild sein
für das gute (good) Blut (blood), das Jesus für uns
vergossen hat. Gegründet wurde
die Band 1985. Im gleichen Jahr wurde das Demo Metal
Missionaries aufgenommen, das die Aufmerksamkeit des
christlichen Rocklabels Frontline Records erregte. David
Mansfield nahm die Band unter Vertrag und produzierte ihr
selbstbetiteltes Debütalbum.
J. T. Taylor wurde durch Mark Welling ersetzt.
1987 erschien der kommerziell
erfolgreiche Nachfolger Detonation.
Ein bekannter US-amerikanischer
Fernsehprediger sprach sich kurz vor einer größeren Tournee
öffentlich gegen die Band aus. Die Tour bedeutete finanziell
fast das Ende der Formation. Anschließend begann der
Aufnahmeprozess zum Album Rock in a Hard Place.
Das Album erschien 1988 und war
kommerzieller ausgerichtet als der Vorgänger. Die
Verkaufszahlen konnten trotz des neuen Sounds jedoch nicht
mit Detonation mithalten. Eine Minitour festigte allerdings
den Status in der Szene.
Noch vor dem Aufnahmeprozess zum Album
Out of the Darkness stieg Gitarrist David Zaffiro aus, da er
sich um seinen Sohn kümmern und als Musikproduzent sein Geld
verdienen wollte. Paul Jackson spielte die Gitarre für das
1989er Album ein. Auch der Schlagzeuger wurde durch Kevin
Whistler ersetzt. Die Band kehrte zum härteren
Heavy-Metal-Sound zurück.
Zwei Livealben und zwei Livevideos
folgten 1990.
1991 wurde All Stand Together
veröffentlicht. Mit Paul Roraback war wieder ein neuer
Schlagzeuger in der Band.
1993 kehrte Mark Welling zurück und
mit ihm wurde noch das Livealbum To Germany with Love
aufgenommen, bevor die Band 1994 zerbrach.
Das Livealbum wurde zunächst nur in
Deutschland veröffentlicht (Auflage: 990 Stück), erst 2000
wurde eine US-Version mit verändertem Artwork
veröffentlicht.
Michael Bloodgood wurde Pastor der „Calvary
Chapel Redmond“, sein Bandkollege Les Carlsen spielte in
einer Fassung des Musicals Hair mit und versuchte sich als
Kunsthändler. Während dieser Zeit gab es
Wiederveröffentlichungen der Alben, die sich relativ gut
verkauften.
2002 schlug eine Reunion der Band
fehl. In der Zwischenzeit erkrankte Michael Bloodgood an
einem Verschluss der Arterie, die beinahe zu seinem Tod
führte.
2006 war er rehabilitiert. Seine
Stimme, die durch die nötige Operation in Mitleidenschaft
gezogen worden war, kehrte zurück, so dass er wieder
predigen konnte.
Bloodgood wurden wiedergegründet. Als
zweiter Gitarrist stieg der von Stryper bekannte Oz Fox ein.
Sie spielten in der neuen Besetzung bereits vereinzelte
Festivals, z.B. beim Cornerstone Festival in Kalifornien und
beim Legends of Rock in
Ennepetal, hier mit dem neuen Song "Man in the middle".
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