| Nachdem Ende der 1990er nach dem
Album Ozzmosis Ozzy Osbourne eine voraussichtlich längere
Pause einlegte, gab dies Zakk Wylde die Gelegenheit, einige
Zeit seinen Nebenprojekten Pride and Glory und Zakk Wylde's
Book of Shadows zu widmen.
1998 schließlich hob Wylde ein neues
Projekt aus der Taufe: „Hell’s Kitchen“. Mit Schlagzeuger
Phil Ondrich und den Produzenten Ron und Howard Albert
begann er an einem Album namens Sonic Brewery zu arbeiten.
Teile des Songmaterials stammten noch aus einer Session mit
Guns N’ Roses. Das komplette Artwork und die Songs standen
bereits fest, als sie feststellten, dass sie sich den namen
„Hell’s Kitchen“ nicht sichern konnten. Sie benannten das
Projekt in Black Label Society um. Der Name stammt aus der
Vorliebe der beiden für Whisky. Einige Teile des alten
Artworks konnten trotzdem noch verwendet werden. Nick
Catanese stieß als zweiter Gitarrist zur Band.
Erst ein Jahr nach der
Veröffentlichung des Albums in Japan (1998), wurde es auch
für den amerikanischen und europäischen Markt in einer
Remix-Version neu aufgelegt. Mit Für die Tourneen wurde als
Bassist John DeServio angeheuert.
Die erste Tour führte die nun
vierköpfige Band durch Japan, Europa und Nordamerika. Die
amerikanische Tour musste verschoben werden, da Johnnie
Walker die Black Label Society verklagte. Die Firma
behauptete, dass auf dem Cover des Debütalbums eine Flasche
ihres Whiskeys abgebildet worden sei. Black Label Society
entschied sich, das Album vom Markt zu nehmen und mit neuem
Artwork wieder zu veröffentlichen. Als Bonustrack wurde No
More Tears 2000 zusammen mit Mike Inez ein.
2000 nahmen Wylde und Ondrich den
Nachfolger Stronger Than Death auf. John DeServio übernahm
nicht mehr den Bass, für die Tour wurde Steve Gibb (der Sohn
von Barry Gibb) engagiert. Im Vorprogramm spielten Crowbar
und Sixty Watt Shaman.
Die Tour war mit einigen Problemen
verbunden, so kollabierte Ondrich, ausgelöst durch ein
Jetlag, bei einer Show in Anaheim, Kalifornien, die den
Auftakt zu ihrer US-Tour bilden sollte. Während der Tour kam
Wylde auch eine seiner liebsten Gibson Les Paul-Gitarren
abhanden, die 2004 in einem Pfandhaus wieder auftauchte.
Am 6. Juli 2000 schließlich kam es
während des Sets in Highland (Indiana) nach drei Liedern zu
einem Schlagabtausch zwischen dem immer noch nicht genesenen
Ondrich und Wylde. Danach verließ Ondrich die Band. Craig
Nunenmacher von Crowbar übernahm das Schlagzeug für den Rest
der Tour und blieb der Band dann auch erhalten.
Zu guter Letzt musste ab dem 27.
September alle Shows abgesagt werden, da der Plattenfirma
das Geld ausgegangen war.
Alcohol Fueled Brewtality Live +5, das
erste Livealbum, erschien 2001.
Danach spielten sie auf der
Ozzfest-Tour. 1919 Eternal erschien 2001 als Zusammenarbeit
von Wylde und Nunnenmacher. Außerdem war noch Christian Werr
als Gastschlagzeuger zu hören. Robert Trujillo spielte auf
der Ozzfest-Tour 2002 die Bassparts.
2003 erschien The Blessed Hellride.
Ozzy Osbourne war als Gastsänger zu hören und beim Video zur
ersten Single führte Rob Zombie Regie. Die Tour wurde wieder
mit Mike Inez absolviert.
Das 2004er Album Hangover Music Vol.
VI erreichte die US-Billboard-Charts auf Platz #40, nachdem
der Vorgänger bereits die Top 50 erreichte.
Mit James LoMenzo wurde auch endlich
ein fester Bassist gefunden, der die Band bei den Liveshows
unterstützte.
Mafia erschien 2004 und kam diesmal
sogar in die Top 20 der amerikanischen Charts.
2005 wurde ein Best of nachgeschoben.
Nach zweijähriger Wartezeit erschien
2006 Shot to Hell, das bisher letzte Album der Band.
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